Durchsuche Beiträge, die in der Kategorie Januar, 2012 erstellt wurden

Januar 2012: Interview mit dem Schülerrat

Seit diesem Jahr hat EducArte einen Schülerrat.
Fünf Schüler vertreten die gesamte Schülerschaft und sollen hier kurz vorgestellt werden. Sie erzählen, warum sie sich für den Schülerrat beworben haben.
Dayana (12): Anfangs war ich nur neugierig, aber mir gefällt die Idee, denen zu helfen, die sich nicht trauen. Wir sind deren Stimme. Manchmal sehen die Lehrer nicht, was die Schüler brauchen und wollen und durch uns erfahren sie dies nun.
Heidy (13): Ich nehme gern an sämtlichen Aktivitäten teil. Außerdem kann ich so lernen vor Publikum zu sprechen und somit meine Schüchternheit überwinden.
Erika (11): Ich möchte den Kindern und EducArte helfen.
Aníbal (13): Mir gefällt es im Schülerrat zu sein. So kann ich Feste mitorganisieren.
Victor (13): Ich möchte Spaß haben.

Eileen: Wie wurde der Schülerrat gewählt?
Dayana: Wir haben die Aushänge in der Schule gesehen, dass man sich für den Schülerrat bewerben kann. Von allen Bewerbern sollten fünf von der gesamten Schülerschaft gewählt werden…aber wir waren nur fünf Bewerber.
Eileen: Und wie wurden dann die jeweiligen Funktionen entschieden?
Heidy: Das entschied sich je nach Qualifikation, in welchem Bereich jeder Einzelne gut ist.
Eileen: Was genau macht ein Schülerrat?
Dayana, Heidy, Erika: Er kümmert sich um die Bedürfnisse der Schüler und unterstützt EducArte. Er dient dem Nutzen aller, sowohl Lehrern als auch Schülern, damit alle ihren Beitrag leisten in der gemeinsam verbrachten Zeit.
Eileen: Was ist euer erstes Projekt?
Doña Ángela: Unser erstes Projekt ist das Willkommensfest. Wir sprechen mit den Schülern, um zu erfahren, was sie sich für Aktivitäten wünschen und wir sammeln Geld dafür. Zum Beispiel haben wir Eierschalen bemalt und verkaufen die nun und wir kassieren die Strafen fürs Zuspätkommen oder für Fehltage.
Eileen: Was denkt ihr? Wie kommt euer Einsatz bei den anderen Schülern an?
Dayana: Ich denke, sie sind froh darüber, dass nun ihre Wünsche mehr berücksichtigt werden. Außerdem lernen sie auf diese Art, ihre Fragen zu entwickeln und teilzunehmen und sich einzubinden.
Eileen: Vielen Dank für eure Zeit.

 

Spenden für den Start ins neue Jahr • • • Januar ist der kostenintensivste Monat des ganzes Jahres für Bildungseinrichtungen und Familien. Es müssen Unterrichtsmaterialien für das ganze Jahr gekauft werden. Dazu kommen neue Schuluniformen und endloser und ebenfalls kostenaufwendiger Papierkram bei den Behörden und den Einschreibungen.
Jedes Jahr sieht EducArte diesem Monat besorgt entgegen und hofft auf ein Wunder. Und Wunder geschehen tatsächlich. Im letzten Jahr hatte uns die Familie unseres lieben Freundes Theo Schlaghecken mit einer sehr großzügigen Spende den Jahresstart erleichtert und auch in diesem Jahr kamen von dieser Seite – leider aus sehr traurigem Anlass – fast 2000,- € zusammen.
Wir danken allen Spendern.
Ein weiterer unerwarteter Geld- und Materialsegen kommt von einer australischen Schülergruppe. Die Jugendlichen gingen sogar arbeiten, um diese Hilfe für EducArte finanzieren zu können. Vielen Dank für eure Bemühungen.

Der erste Schultag • • • Zum ersten Schultag haben sich die Lehrer etwas Besonderes für ihre Schüler einfallen lassen.
In gemischten Gruppen werden Spiele gespielt, die die Gemeinschaftlichkeit fördern und darüber hinaus auch Spaß machen. Die Kinder sind begeistert und erleben einen aufregenden ersten Schultag.

Lehrerweiterbildung • • • Und auch die Mitarbeiter lernen spielerisch neue Techniken und Anregungen für den täglichen Unterricht kennen. Zwei professionelle Clowns aus Brasilien bilden uns weiter zu Übungen der Körpermotorik, Kreativität, Spontaneität und Ausdruck.

Tag des Hutes • • • Jeden Monat gibt es einen Thementag. In diesem Monat ist es der Tag des Hutes. Ausnahmslos alle sollen mit einem Hut, einer Mütze oder anderweitigen Kopfbedeckung kommen. Wer ohne Hut kommt, muss Strafe zahlen.
Diese Aktion ist witzig und soll obendrein den Kindern die Furcht nehmen, sich vor anderen lächerlich zu machen. Dabei lernen sie über sich selbst zu lachen und formen ihren Charakter.
Zufällig war gerade Elternschule angesagt, so dass auch alle Eltern mit Hut erschienen.